Gemeinsam zu Gast: Lions beim Grillnachmittag der Wohngruppe Buche am Wannsee

Mehrere bepflanzte Pflanzkästen stehen auf einer Terrasse mit Blick in einen grünen Gartenbereich.
Die Anlage in Wannsee bot den idealen Rahmen für einen gemeinsamen Nachmittag. | Andreas Hilmer
Mehrere bepflanzte Pflanzkästen stehen auf einer Terrasse mit Blick in einen grünen Gartenbereich.
Die Anlage in Wannsee bot den idealen Rahmen für einen gemeinsamen Nachmittag. | Andreas Hilmer
Mehrere bepflanzte Pflanzkästen stehen auf einer Terrasse mit Blick in einen grünen Gartenbereich.
Die Anlage in Wannsee bot den idealen Rahmen für einen gemeinsamen Nachmittag. | Andreas Hilmer

Ein besonderer Gegenbesuch

Die Lions folgten einer Einladung, die mehr war als ein gemeinsames Essen.

Am 27. Juni 2026 wurde aus einer Einladung deutlich mehr als ein einfacher Grillnachmittag: Die Wohngruppe Buche der Sozialmanufaktur Berlin hatte den Lions Club Berlin Cosmopolitan nach Wannsee eingeladen – als Dank für einen zuvor gemeinsam erlebten Kinobesuch.

Schon bei der Ankunft wurde spürbar, dass dieser Tag eine besondere Qualität haben würde. Die offene Atmosphäre, die neugierigen Blicke und das unkomplizierte Miteinander sorgten schnell dafür, dass aus „Besuchern“ Teilnehmende wurden.

Solche Gegenbesuche sind mehr als Höflichkeit – sie sind Ausdruck von Vertrauen, Wertschätzung und echter Begegnung.

Eine Tomatenpflanze mit roten und grünen Früchten wächst in einem bepflanzten Kübel.
Die gemeinsam gepflanzten Kräuter und Gemüsepflanzen sorgen dauerhaft für Nutzen und Freude. | Andreas Hilmer
Mehrere bepflanzte Pflanzkästen stehen auf einer Terrasse mit Blick in einen grünen Gartenbereich.
Die gemeinsam gepflanzten Kräuter und Gemüsepflanzen sorgen dauerhaft für Nutzen und Freude. | Andreas Hilmer

Lions kommen nicht mit leeren Händen

Gemeinsam wurde angepackt – mit sichtbarem Ergebnis.

Natürlich kommen Lions nicht mit leeren Händen. Lionsfreund Carsten Bolstorff hatte im Vorfeld Pflanzen im Wert von rund 100 Euro organisiert – und damit die Grundlage für eine kleine, aber nachhaltige Veränderung geschaffen.

Gemeinsam mit den Jugendlichen ging es direkt ans Werk:

  • Unkraut entfernen und Flächen vorbereiten
  • Pflanzkübel neu befüllen
  • Kräuter, Gemüse und Zierpflanzen einsetzen

Besonders bemerkenswert: Die Jugendlichen arbeiteten engagiert und selbstverständlich mit. Was als Unterstützung gedacht war, wurde schnell zu einem echten Gemeinschaftsprojekt.

Am Ende standen bepflanzte Kübel, die nicht nur optisch etwas verändern, sondern langfristig im Alltag der Wohngruppe sichtbar bleiben.

Bepflanzte Kübel stehen auf einer schattigen Terrasse mit Blick in den Garten.
Arbeiten im Schatten – und ein Umfeld, das zum Verweilen einlädt. | Andreas Hilmer

Sommer, Schatten und schnelle Fortschritte

Trotz Hitze wurde effektiv – und mit viel Leichtigkeit – gearbeitet.

Der Tag zeigte sich von seiner sommerlichen Seite – mit entsprechend hohen Temperaturen. Glücklicherweise bot die Anlage unter Eichen und Buchen ausreichend Schatten.

So wurde aus einer möglichen Belastung schnell ein angenehmes Arbeiten im Grünen. Mit vereinten Kräften ging die Gartenarbeit überraschend zügig voran.

Das Ergebnis: Mehr Zeit für das, was den Tag eigentlich ausmachte – Gemeinschaft, Gespräche und gemeinsame Erlebnisse.

Und ja: Eine kurze Pause mit kühlen Getränken war nicht nur erlaubt, sondern absolut verdient.

Mehrere Personen stehen auf einer Terrasse um einen Grill herum
Das gemeinsame Essen bildete den Mittelpunkt eines entspannten Nachmittags. | Andreas Hilmer
Mehrere Getränkekrüge und Gläser stehen auf einem Tisch im Freien.
Das gemeinsame Essen bildete den Mittelpunkt eines entspannten Nachmittags. | Andreas Hilmer
Mehrere Personen stehen auf einer Terrasse um einen Grill herum
Das gemeinsame Essen bildete den Mittelpunkt eines entspannten Nachmittags. | Andreas Hilmer

Grillen, Spielen und echte Gespräche

Der Nachmittag entwickelte seine eigentliche Qualität im Miteinander.

Nach getaner Arbeit verlagerte sich der Fokus auf das gemeinsame Grillen – und davon gab es mehr als genug vorbereitet.

Die Gastgeber hatten großzügig geplant: Es blieb sogar so viel übrig, dass noch für den nächsten Tag vorgesorgt war.

Doch das Essen war nur ein Teil des Nachmittags. Ebenso wichtig waren:

  • Lockere Gesprächsrunden über Alltag und Interessen
  • Gemeinsames Spielen – unter anderem Schweden-Schach
  • Spontanes „Albern“ und unkompliziertes Miteinander
  • Diskussionen über aktuelle Themen – inklusive Fußball und FIFA

Gerade diese ungeplanten Momente machten den Tag besonders. Sie schaffen Verbindungen, die sich nicht organisieren lassen – sondern entstehen.

Drei Lionsmitglieder sitzen auf der Terrasse
Ein Tag, der Spuren hinterlässt – sichtbar und unsichtbar. | Andreas Hilmer
Eine Terrasse mit bepflanzten Kübeln und Blick in einen grünen Gartenbereich.
Ein Tag, der Spuren hinterlässt – sichtbar und unsichtbar. | Andreas Hilmer
Ein Mann liegt auf einem Liegestuhl im Schatten auf einer Terrasse
Ein Tag, der Spuren hinterlässt – sichtbar und unsichtbar. | Andreas Hilmer

Warum solche Besuche wichtig sind

Ein Blick hinter die Kulissen – und auf das, was wirklich zählt.

Wie besonders solche Begegnungen sind, zeigte sich oft in kleinen Momenten: in neugierigen Nachfragen anderer Kinder und Jugendlicher vor Ort, wer die unbekannten Erwachsenen eigentlich sind – und warum sie da sind.

Gerade für Jugendliche mit schwierigeren Lebensumständen sind solche Begegnungen alles andere als selbstverständlich. Einfach da sein, zuhören, Zeit teilen – das hat einen Wert, der sich nicht in Zahlen messen lässt.

Der Nachmittag machte deutlich: Nicht große Projektformate, sondern oft die „einfachen“ Besuche schaffen nachhaltige Eindrücke.

Bleibt nur eine Erkenntnis:
Solche Gelegenheiten sollten noch häufiger genutzt werden – denn sie wirken in beide Richtungen.